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Ragù alla Bolognese – Das Originalrezept und seine faszinierende Geschichte

  • Reinhard
  • 8. Februar 2025 um 06:57
  • 127 Mal gelesen
  • 0 Kommentare

Vergiss alles, was du über „Spaghetti Bolognese“ zu wissen glaubst! Das echte Ragù alla Bolognese hat mit der weit verbreiteten Hackfleisch-Tomatensauce wenig zu tun. In Bologna wird diese weltberühmte Sauce stundenlang geschmort, mit Weißwein verfeinert und mit Tagliatelle serviert – nicht mit Spaghetti! Aber was macht das Original so besonders? Warum schwören italienische Köche auf Milch in der Sauce? Und wie gelingt dir das perfekte Ragù wie in einer echten Trattoria? Hier erfährst du die spannende Geschichte, die wichtigsten Zutaten und das traditionelle Rezept für das vielleicht beste Pastagericht der Welt! 🍝🔥

Inhaltsverzeichnis [VerbergenAnzeigen]
  1. Ragù alla Bolognese – Die Geschichte und das Originalrezept der weltberühmten Sauce
    1. Die Geschichte von Ragù alla Bolognese
    2. Das Originalrezept – Zutaten und Zubereitung
    3. Die wichtigsten Tipps für das perfekte Ragù
    4. Fazit – Ein Meisterwerk der italienischen Küche

Ragù alla Bolognese – Die Geschichte und das Originalrezept der weltberühmten Sauce

Wenn es ein Gericht gibt, das für Italienische Küche steht wie kaum ein anderes, dann ist es Ragù alla Bolognese. Doch kaum eine Sauce ist international so oft missverstanden worden. Viele kennen eine Tomatensauce mit Hackfleisch – doch das ist nicht das wahre Ragù. Das Original ist eine langsame, aromatische Fleischsauce aus Bologna, die mit Tagliatelle serviert wird. In diesem Artikel erfährst du die wahre Geschichte, die traditionellen Zutaten und die Kunst der Zubereitung dieses Klassikers.


Die Geschichte von Ragù alla Bolognese

Die Ursprünge des Ragù reichen bis ins Mittelalter zurück, als Fleisch langsam geschmort wurde, um es zart und aromatisch zu machen. Das Wort "Ragù" stammt aus dem Französischen "ragoût", was ein geschmortes Fleischgericht beschreibt. Doch die Bologneser machten aus dieser Kochtechnik ihr eigenes Meisterwerk.

Die erste überlieferte Erwähnung eines ragù-ähnlichen Gerichts stammt aus dem 18. Jahrhundert, als ein gewisser Alberto Alvisi, Koch eines Kardinals, ein Rezept überlieferte, das schon viele Eigenschaften der heutigen Sauce hatte. 1891 veröffentlichte Pellegrino Artusi, der Vater der italienischen Küche, ein Rezept für "Maccheroni alla Bolognese", das als früher Vorläufer des heutigen Gerichts gilt.

Doch erst 1982 wurde das offizielle Rezept von der Accademia Italiana della Cucina in der Handelskammer von Bologna hinterlegt. Seitdem gilt es als das einzig wahre Original.


Das Originalrezept – Zutaten und Zubereitung

Das klassische Ragù alla Bolognese hat wenig mit der weit verbreiteten "Spaghetti Bolognese" zu tun. Es wird mit frischen Tagliatelle serviert und enthält weder Knoblauch noch Unmengen an Tomaten. Die Sauce zeichnet sich durch lange Garzeiten und eine cremige Konsistenz aus, die durch Milch und Pancetta entsteht.

Hier geht´s zum Rezept

Die wichtigsten Tipps für das perfekte Ragù

  • Zeit ist der Schlüssel: Je länger das Ragù köchelt, desto intensiver wird der Geschmack. Mindestens 2 Stunden sind Pflicht, viele Köche lassen es bis zu 4 Stunden simmern.
  • Keine Spaghetti! Das Original wird mit Tagliatelle serviert, weil die breite Pasta die Sauce besser aufnimmt.
  • Weißwein statt Rotwein: In vielen internationalen Rezepten wird Rotwein verwendet, doch das Original sieht trockenen Weißwein vor, um die Aromen nicht zu überdecken.
  • Milch für die Cremigkeit: Die Zugabe von Milch macht das Ragù geschmeidiger und gleicht die Tomatensäure aus.
  • Pancetta für die Würze: Der Speck sorgt für die unverwechselbare Tiefe des Geschmacks. Alternativ kann man Guanciale (Schweinebacke) verwenden.

Fazit – Ein Meisterwerk der italienischen Küche

Ragù alla Bolognese ist mehr als nur eine Sauce – es ist ein Stück italienischer Geschichte. Wer es einmal nach Originalrezept zubereitet hat, wird nie wieder zur schnellen Hackfleisch-Tomatensauce greifen. Die Kunst liegt im langsamen Schmoren und in der richtigen Auswahl der Zutaten.

Wenn du dieses Rezept ausprobierst, wirst du verstehen, warum es seit Jahrhunderten eine Spezialität aus Bologna ist.

Buon appetito! 🍝

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